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Erstkommunionvorbereitung
Jedes Jahr vor oder nach den Herbstferien
werden die Eltern der Kommunionkinder angeschrieben und informiert über die
Zeit der Erstkommunionvorbereitung, die im Herbst beginnt und mit dem Weißen
Sonntag endet. Natürlich ist es die Entscheidung der Eltern, ob sie ihre
Kinder zur Erstkommunion (und damit verbunden auch zum kompletten
Vorbereitungsprogramm) anmelden. Einiges in der Vorbereitung der
Kommunionkinder läuft in der Seelsorgeeinheit mit Differten St. Gangolf
gemeinsam (z.B. die Katechetenrunde, der abwechselnde Termin für die
Erstkommunion Weißer Sonntag oder Sonntag danach), aber ein Großteil des
Programms wird in der je eigenen Pfarrgemeinde durchgeführt; dies legt sich
auch wegen der großen Zahl der Kommunionkinder nahe (Wadgassen 35-45,
Differten 50-60). Im
Bild gesprochen ruht die Erstkommunionvorbereitung auf drei Säulen:
Die erste Säule stellen die Katechetinnen und Katecheten dar, die sich
wöchentlich mit den
Kindern zum "Kommunionunterricht" treffen. Die
Einteilung in diese Kleingruppen ermöglicht ein
sehr kreatives und
vielfältiges Arbeiten und ist eine gute Ergänzung zu den Veranstaltungen in
der Großgruppe.
Ein zweites wichtiges Element ist die Arbeit von Pastor/Kaplan mit den
Kommunionkindern. Er
unterrichtet einen Teil der Kinder während des gesamten
Schuljahres in Religion, hat darüber
hinaus aber in allen Klassen des
dritten Schuljahres Kontaktstunden, so dass er zum allergrößten
Teil der
Kommunionkinder in regelmäßigem Kontakt steht. Dies ermöglicht unter anderem
die
Bußvorbereitung der Kinder, denn das Sakrament der Buße, das die Kinder
vor der Erstkommunion
empfangen, ist Bestandteil des Stoffplanes. Unterstützt wird der
Pastor von Kaplan Christian
Adams und vielen
Ehrenamtlichen aus der Gemeinde, so dass neben den Schulstunden
auch viele
andere Gottesdienste und Aktivitäten mit den Kommunionkindern möglich sind:
Kindergottesdienste, Familienmessen, Einkehrtage, Fahrt nach Trier,
Spielenachmittag etc.
Die dritte tragende Säule mit ebenso hohem Stellenwert ist die Mitarbeit
der Eltern. In der
Kommunionvorbereitungszeit stellt sich häufig heraus, ob
das bei der Taufe der Kinder geleistete
Versprechen nur ein Lippenbekenntnis
war, oder ob es Früchte trägt: "Wenn Sie bereit sind, als
gläubige Menschen
die wichtige Aufgabe der Erziehung im Glauben zu erfüllen, dann (...)
bekennen Sie Ihren Glauben an den dreifaltigen Gott, den Glauben
der Kirche!" (aus der
Taufliturgie, Frage an die Eltern und Paten des
Täuflings). Es ist von innen her notwendig, dass
die Eltern mit "ihren"
Kommunionkindern über die Vorbereitungszeit sprechen, mit ihnen beten und
-
falls bisher noch nicht geschehen - die Gottesdienste besuchen. Fällt dieses
elementar
wichtige dritte Standbein der Kommunionvorbereitung aus, können
die beiden anderen
Standbeine nur ungenügenden Halt vermitteln, führt die
Arbeit von Katecheten und
Pastor/Pfarrgemeinde nur zu mäßigem Erfolg.
Ansprechpartner für die Kommunionvorbereitung
ist die Pfarrsekretärin im Pfarrbüro oder derzeit
Kaplan Christian Adams (beide Tel:
06834-41387). |